Abstracts und Präsentationen

Discovery-Systeme

EBSCO Discovery Service (EDS) / EBSCO Information Services GmbH
Katharina Klausner, Hertie School of Governance, Berlin
Abstract: Der Vortrag stellt das Discovery System EDS des Unternehmens EBSCO vor. Es wird die praktische Anwendung an der Bibliothek der Hertie School anhand verschiedener Beispiele dargestellt. Abschließend werden die Vor- und Nachteile des Systems evaluiert.
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ALBERT – Library Search Engine / kobv Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg
Petra Keidel, Technische Hochschule Wildau
Abstract: An der TH Wildau wird seit 2013 die Bibliotheks-suchmaschine WILBERT ((Wildauer Buch + E-Medien Recherchetool) eingesetzt. Sie bieten den Nutzern einen im Internetzeitalter beinahe schon klassisch zu nennenden Sucheinstieg bzgl. der gedruckten bzw. elektronisch verfügbaren Beständen der Hochschulbibliothek: Mittels der Eingabe von Suchbegriffen in einem Suchschlitz durchsucht WILBERT parallel zu dem Datenbestand des lokalen Bibliothekskatalogs auch weitere, speziell ausgewählte Informationsquellen (fachspezifische Doku-mentenserver, Zeitschriftenverzeichnisse, Table of-Contents-Dienste etc.). Der Vortrag wirft einen Blick auf die Entscheidung für WILBERT, seiner Einrichtung und Benutzung, sowie seiner zukünftigen Einsatzmöglichkeiten.
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SUMMON / ProQuest / Serials Solution
Isabell Leibing, Universität Konzstanz, Kommunikations-, Informations- und Medienzentrum, Konstanz
Abstract: Die Universität Konstanz bietet Ihren NutzerInnen mit Summon, dem Resource Discovery System der Firma ProQuest, einen einfachen und komfortablen Sucheinstieg in die unterschiedlichsten gedruckten und elektronischen Ressourcen an. ProQuest arbeitet bei Summon mit einem Index (statt föderierter Suche), in den die Daten eingespielt werden und der mit Suchmaschinentechnologie durchsucht wird. Der Vortrag erläutert die Systembesonderheiten von Summon bezüglich Benutzeroberfläche und Administration und beschreibt den Prozess der Implementierung. Es wird über die Erfahrungen seit Einführung von Summon hinsichtlich der Akzeptanz und der täglichen Arbeit mit dem System sowie der Zusammenarbeit mit ProQuest berichtet, auch darüber wie Summon den NutzerInnen vermittelt wird. Abschließend erfolgt eine Bewertung von Inhalt und Nutzung sowie den Grenzen des Systems.
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PRIMO / Ex Libris
Edith Reschke, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Abstract: Primo ist eines der am meisten eingesetzten Discovery-Systeme weltweit. Im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf entschied man sich für den Einsatz von Primo Total Care (https://www.hzdr.de/primo). Im Bericht werden die Projekt-erfahrungen dargestellt, von der Entscheidungsfindung bis zur Akzeptanz durch die Nutzer. Insbesondere werden die erfahrenen Vor- und Nachteile der Total Care-Installation dargestellt.
Präsentation nicht frei gegeben.

VuFind / MPDL München
Susanne Hilbring, Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln
Abstract: 2008 stellten einige Bibliotheken der Max-Planck-Gesellschaft fest, dass der Bibliothekskatalog, der im Rahmen der eingesetzten Bibliothekssoftware zur Verfügung steht, nicht die Such-geschwindigkeit und Suchunterstützung bietet, die der Wissenschaftler zunehmend von anderen Rechercheinstrumenten gewohnt ist. Auch war die Integration weiterer Ressourcen, wie dem E-Books-Katalog der MPG oder von Daten aus dem MPG Repository, nur sehr aufwendig oder gar nicht möglich. 2011 stellte die VZG ihre möglichen Services rund um VuFind einem Kreis interessierter Max-Planck-Bibliothekare vor. In Folge entschieden sich fünf Bibliotheken, gemeinsam eine Pilotprojektgruppe zu bilden, unterstützt wurden sie dabei von der Max Planck Digital Library. Die Zusammensetzung war ideal, um vielschichtige Erfahrungen zu sammeln: sektions-übergreifend, unterschiedliche Bibliotheks-software, die Bestände der Bibliotheken variierten, außerdem wurden unterschiedliche Konzepte und Herangehensweisen gewählt. Die Pilotphase ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen, die Suchportale im Einsatz und erste Nachfolger sind dabei, VuFind mit Hilfe der VZG für ihre Anforderungen anzupassen – als Beispiel wird im Vortrag die VuFind-Instanz der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Gesellschafts-forschung vorgestellt.
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Berichte aus dem Sprecherrat sowie AG Discovery Systeme

  • Bericht des Sprecherrats
    Elke Bubel, INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien, Saarbrücken
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  • Sachstandsbericht Lizenzen
    Dr. Irina Sens, Technische Informationsbibliothek, Hannover
    Download Präsentation (passwortgeschützt): 06_Sens_15_Jahrestagung

  • Bericht AG Discovery Systeme
    Sebastian Nix, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Berlin
    Download Präsentation (passwortgeschützt): 07_NIX_15_Jahrestagung

Forschungsinformationssysteme

Kerndatensatz Forschung
Werner Dees, IFQ Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung, Berlin
Abstract: Der Vortrag gibt eine Einführung in das Projekt „Spezifikation Kerndatensatz Forschung“. Dargestellt werden die Ziele, die Struktur und die Inhalte des Projekts sowie die einbezogenen Akteure. Anhand des Beispiels einer Projektgruppe, der Projektgruppe „Definitionen und Datenformate“, wird der Spezifikationsprozess und der aktuelle Stand des Prozesses näher erläutert. Abschließend werden wesentliche Herausforderungen des Projekts benannt.
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Forschungsinformationssysteme in der Leibniz-Gemeinschaft
Andreas Bliemeister, Leibni-Geschäftsstelle Berlin
Abstract: Nationale und internationale Bestrebungen zur Standardisierung und Systematisierung von Forschungsinformationen auf technischer und inhaltlicher Ebene werden in Zukunft die Art und Weise von Datenerhebung und Aufbereitung nachhaltig verändern. Eine stärkere Vernetzung verschiedener Datenpools (bspw. aus den Bereichen Personal, Bibliotheken, Drittmittelverwaltung etc.) hat vielfältige Auswirkungen auf die Art, wie und durch wen Forschungs-informationen künftig erfasst, gepflegt und genutzt werden können. Um steigende Berichtspflichten zeitgemäß und effizient bearbeiten zu können, setzt eine zunehmende Zahl von Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft Forschungsinformations-systeme (FIS) ein bzw. prüft die Einführung eines FIS. Der Vortrag informiert über die grundlegende Funktionsweise eines FIS und stellt in systematischer Weise dar, wie bestehende und neue Daten in einem FIS verknüpft werden können, wie Datenpflege-prozesse durch Workflows im Zuge der Qualitätssicherung gestaltet werden können und wie sich aus der Vernetzung von zuvor isoliert vorgehaltenen Informationen Mehrwerte für die Berichterstattung aber auch einzelne Forscherinnen und Forscher erzielen lassen.
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Bibliotheksmarketing

Bibliotheksmarketing: World Cafe
Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach, Fachhochschule Köln
Abstract: Der Beitrag ” Marketing im eigenen Haus – Perspektivwechsel erforderlich” versucht die Position der Bibliotheken im Gefüge der Leibniz-Gemeinschaft näher zu bestimmen und entsprechend auch die verschiedenen Perspektiven auf und für das Marketing zu verdeutlichen. Im Hinblick auf die finanziellen Träger der Bibliotheken gilt es, die eigene Leistungsfähigkeit darzustellen. Aus der Perspektive des “Top-Managements” ist es wichtig zu verstehen, was die Bibliothek für die gesamte Einrichtung leistet. Zur Darstellung der eigenen Leistungsfähigkeit werden in der Regel Kennzahlen für verschiedene strategische Handlungsfelder wie z.B. Bestand, Kunden oder Vernetzung) erarbeitet. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach dem Beitrag zu den Leistungskennzahlen, die auch die Trägerorganisation abliefern bzw. erfüllen muss. Als weitere Perspektive wird die Sicht des Kunden eingenommen, der die Produkte und Dienstleistungen der Bibliothek als deren Nutzer kennenlernt. Aus der Perspektive des Kunden ist die inhaltliche Passgenauigkeit und die Verfügbarkeit der angebotenen Bestände der zentrale Aspekt. Der Aufbau eines engen Kontakts zu den Kunden, um deren Informationsbedarfe in Kundenprofilen festzuhalten, ist eine mögliche Vision für den zukünftigen Kundenkontakt.
Download Präsentation (passwortgeschützt): 10_Fühles-Ubach_15_Jahrestagung
Download Ergebnisse World-Cafe (passwortgeschützt): 10_01_Worldcafé_Ergebnisse_15_Jahrestagung

Mitgliederversammlung

Bericht aus der Leibniz-Geschäftsstelle
Dr. Karin Effertz, Leibniz-Geschäftsstelle Berlin
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Open Access

Wie groß sind die rechtlichen Risiken bei der open-Access-Bereitstellung wirklich?
Regina Völk, Leibniz-Büro Brüssel
Abstract: Der Vortrag „Wie groß sind die rechtlichen Risiken bei der Open-Access-Bereitstellung wirklich?“ stellt den grünen Weg, die Zweitveröffentlichung eines Artikels in einem Repositorium, in den Mittelpunkt der Präsentation. Die wachsende Bedeutung von institutionellen und disziplinären Repositorien auf nationaler und europäischer Ebene treibt Veränderungen voran und beschleunigt den Entwicklungsprozess in unterschiedlichen Bereichen. Neben den Errungenschaften, die die Nutzung von Repositorien nach sich zieht, sollten die Risiken beachtet werden und die Haftungsszenarien bekannt sein. Das Zusammenspiel zwischen diesen vorteilhaften aber auch risikobehafteten Aspekten einer Open-Access-Bereitstellung wird im Rahmen dieser Präsentation näher beleuchtet.
Download Präsentation (passwortgeschützt): 12_Völk_15_Jahrestagung

Praktische Erfahrungen mit Article Processing Charges in den Bibliotheken der Max-Planck-Gemeinschaft
Kai Geschuhn, MPDL München
Abstract: APC Management- Herausforderungen für Bibliotheken
Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich des Open Access-Publizierens. Es wird deutlich, dass Open Access kein alternatives Geschäftsmodell ist, sondern sich vielmehr zum Standardweg des wissenschaftlichen Publizierens entwickeln wird. Bibliotheken müssen sich deshalb auf den Umbruch des Publikationsmarktes vorbereiten und ihre Geschäftsfelder neu definieren. So wie es bisher wichtig war, den lesenden Zugang für die Nutzer zu organisieren, gilt es nun auch verstärkt, Autoren den „schreibenden Zugang“ zu ermöglichen. Dazu sollten sich Bibliotheken stärker mit dem Publikationsverhalten der WissenschaftlerInnen ihrer Einrichtungen auseinandersetzen und dementsprechend Verlags-beziehungen aufbauen sowie Services, etwa durch Publikationsfonds und Rahmenverträge, aufbauen. Dabei gilt es, die zur Verfügung stehenden Finanzmittel von den Subskriptionen hin zu Open Access umzuschichten. Der Umgang mit Open Access-Artikelgebühren (APCs, Article Processing Charges) stellt auch von der organisatorischen Seite her eine Herausforderung dar, da wir hier noch nicht auf etablierte Geschäftsgänge und Management-Werkzeuge zurückgreifen können. Die Max Planck Digital Library übernimmt seit über zehn Jahren zentral einen Großteil die Kosten für Open Access-Artikelgebühren für Max-Planck-Autoren und bemüht sich, auch auf internationaler Ebene, um eine Optimierung der damit verbundenen Prozesse.
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Forschungsverbund Science 2.0

Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0
Dr. Guido Scherp, ZBW Kiel-Hamburg
Abstract: Soziale Medien etablieren sich zunehmend im Forschungsalltag. Beispielsweise befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit neuen Publikationsformen wie wissenschaftliche Wikis und Blogs oder nutzen Mikroblogging-Dienste als neue Kommunikations- und Feedbackkanäle. So ergeben sich völlig neue Möglichkeiten zur Kommunikation und Zusammenarbeit sowie der Partizipation und des offenen Diskurses. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich Science 2.0 mit der Frage, wie Soziale Medien bestehende Forschungspraktiken und Publikationsprozesse verändern, was sowohl die Wissenschaftslandschaft als auch Bibliotheken bzw. Informationsinfrastruktureinrichtungen betrifft. Diese beiden Gruppen untersuchen gemeinsam im transdisziplinären Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 die Auswirkungen von Science 2.0 auf Wissenschaft und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Forschungsschwerpunkte “Neue Arbeitsgewohnheiten”, “Technologieentwicklung” und “Nutzungsforschung”. Der Verbund wird derzeit von 35 Verbundpartnern unterschiedlicher Disziplinen vorangetrieben. Im Rahmen des Verbunds wurden zahlreiche Projekte gestartet, die bereits erste Ergebnisse geliefert haben.
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Mehrwerte einer nutzerzentrierten Library 2.0
Elisabeth Steinhagen, ZBW Kiel-Hamburg
Abstract: Der Vortrag stellt mit „Mehrwerte einer nutzerzentrierten Library 2.0“ ein Projekt des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 vor. Bibliotheken haben sich im Zuge des Web 2.0 zu modernen Informationsinfrastruktureinrichtungen (sog. Library 2.0) weiter-entwickelt, die ihren Nutzenden bzw. Forschenden neue Mehrwerte anbieten, die erst durch Web 2.0 möglich geworden sind. Dieses Projekt untersucht, inwieweit diese Dienste und Mehrwerte aus Nutzerperspektive bzw. von der Wissenschaftscommunity gewünscht und sinnvoll sind. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Projekt, seine Ziele und vermittelt erste Erkenntnisse aus Voruntersuchungen über das Nutzungsverhalten von Forschenden in Bezug auf Web 2.0-Angebote von Bibliotheken.
Download Präsentation (passwortgeschützt): 15_Steinhagen_15_Jahrestagung